Damen F3: Trotz Inkonstanz zum verdienten Sieg

HSG Mythen-Shooters – HC Rüti Rapperswil-Jona 1 32:24 (13:13)
Damen, 3. Liga; 1. Stärkeklasse
Die 3. Liga-Damen der HSG Mythen-Shooters konnten am Sonntag auch das zweite Spiel in der Meisterklasse für sich entscheiden. Trotz einer manchmal etwas gar inkonstanten Darbietung war der Erfolg über den HC Rüti Rapperswil-Jona verdient.

Gegner zurück ins Spiel kommen lassen
Zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit trafen die Shooters am Sonntag auf den HC Rüti Rapperswil-Jona, der seine Vorrundengruppe wie die Shooters als Sieger abschloss. Man wird sich im Lager der Schwyzerinnen daher auf einen starken Widersacher eingestellt haben. Tatsächlich schafften es die Gäste in der BBZG-Halle über lange Zeit, die Shooters zu ärgern, wobei sich dies die Einheimischen auch selber zuzuschreiben hatten. Denn nebst einigen starken Phasen fanden sich vor allem im ersten Durchgang immer wieder auch einige Tiefs, die der Gegner jeweils nutzte, um sich wieder im Spiel zurückzumelden. Die Inkonstanz der Shooters liess sich alleine in der Torfolge bestens ablesen. Nach der starken Startviertelstunde führten die Schwyzerinnen mit 9:3, fünf Zeigerumdrehungen später noch mit 12:8, und schliesslich mussten die Shooters dem Gegner in den letzten rund sechs Minuten der ersten Halbzeit einen 4:0-Lauf zugestehen, mit dem der HC Rüti Rapperswil-Jona das Spiel bis zur Pause gar wieder ausgleichen konnte.

Am Ende trotzdem souverän
Während ihren starken Phasen vermochten die Shooters derweil ihr bekanntes Gegenstossspiel aufziehen und zeigten sich auch in der Abwehr sattelfest. Weil es den Gastgeberinnen nach der Pause wieder vermehrt gelang, genau diese Attribute abzurufen, übernahmen sie in der zweiten Halbzeit rasch wieder das Spieldiktat und legten damit doch noch den Grundstein für den Erfolg. Ein erstes Statement gaben die Shooters nach Wiederbeginn mit einem 6:2-Lauf innerhalb der ersten zehn Minuten ab. In den darauffolgenden zehn Zeigerumdrehungen machten die Einheimischen dank dem Ausbau der Führung auf 26:18 den Sack schliesslich definitiv zu.

So stehen die 3. Liga-Damen auch nach zwei Partien in der Meisterklasse noch mit einer makellosen Bilanz da und konnten ihre Siegesserie über die gesamte Spielzeit auf elf Vollerfolge ausbauen. Der Auftritt vom Sonntag hat aber auch gezeigt, dass es in der Meisterklasse kein Nachlassen duldet und ein solches konsequent bestraft wird. Das dürfte auch für die kommenden Wochen gelten, wenn für die Shooters gleich zwei Derbys anstehen werden. Am nächsten Sonntag gastiert der HC Einsiedeln in der Brunner Sporthalle, sechs Tage später treffen sich die beiden Teams im Klosterdorf zum Rückspiel.
Die Aufstellung:
Petrovic; Annen, Camenzind, Fässler, Gnos A., Gnos J., Heinzer A., Heinzer J., Iten, Lüönd, Moreno, Schelbert.

     
   
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
   
     
   
     
     

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