Damen F3: Starke zweite Halbzeit brachte nächsten Kantersieg

SG Ruswil Wolhusen 1 – HSG Mythen-Shooters 18:31 (10:14)
Damen, 3. Liga
Die zweite Damenmannschaft setzte am Samstag ihren Siegeszug auch beim Tabellendritten Ruswil Wolhusen 1 fort, am Ende resultierte gar wiederum ein Kantererfolg. Gefordert wurden die Shooters gleichwohl deutlich mehr als bei ihren Auftritten zuvor.

Dank Steigerung zu klaren Verhältnissen
Im Shooters-Lager stellte man sich für das samstägliche Gastspiel in der Wolhuser Berghof-Halle auf einen echten Prüfstein ein. Ein Blick auf die Tabelle bestätigte diesen Eindruck, den die Schwyzer Spielgemeinschaft von ihrem bevorstehenden Gegner hatte. Immerhin waren die Luzernerinnen vor dem Spiel vom Samstag auf Platz 3 zu finden. Und sie vermochten die Shooters in diesem Spitzenkampf zunächst tatsächlich ernsthaft zu fordern, hielten sich während der kompletten ersten Halbzeit hartnäckig im Spiel. Dabei kam den Gastgeberinnen auch entgegen, dass die Shooters im ersten Durchgang noch Mühe bei der Passgenauigkeit bekundeten. Auch mit den Kreisanspielen des Gegners kamen die Gäste während den ersten 30 Minuten nie wirklich zurecht. Eine Halbzeit lang deutete so vieles auf eine ausgeglichene Angelegenheit hin, dann aber kam der Tabellenführer doch noch so richtig in Fahrt und legte nach dem Seitenwechsel eine Kostprobe seiner Stärke ab. In der Abwehr wirkten die Shooters nun deutlich sattelfester, was diverse Balleroberungen und daraus resultierende Gegenstösse zur Folge hatte. Damit hatten die Schwyzerinnen den Grundstein für den Erfolg gelegt, die Führung wurde im zweiten Durchgang klarer und klarer, und am Ende stand auch in diesem Spitzenkampf letztlich gar ein Kantersieg zu Buche.

Drei Spiele bis zum Jahresende
In der Endabrechnung wird man im Shooters-Lager zum Schluss gekommen sein, dass für den neuerlichen Kantersieg vom vergangenen Samstag deutlich mehr Aufwand betrieben werden musste als bei den jüngsten Auftritten, aus welchen die Shooters als noch klarere Siegerinnen hervorgegangen waren. Ungelegen dürfte den Schwyzerinnen, die nun auch nach sechs Partien immer noch ohne Minuspunkte dastehen, diese im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich happigere Aufgabe nicht gekommen sein. Denn spätestens in der Rückrunde werden wohl weitere solche Kaliber warten, welche sich mit den Shooters auf Augenhöhe bewegen dürften. Vorerst aber liegt der Fokus auf dem Endspurt der Vorrunde. In diesem wartet mit dem Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellendritten Malters/Emmen auch noch einmal ein echter Prüfstein. Davor steht am kommenden Sonntag das Heimspiel gegen Sursee an, ehe am 30. November, wiederum in eigener Halle, die Vorrunde gegen Dagmersellen abgeschlossen wird.

Die Aufstellung:
Kunz/Petrovic; Camenzind, Fässler, Glawion, Gnos A., Gnos J., Heinzer A., Heinzer J., Iten, Moreno.

     
   
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
   
     
   
     
     

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