Herren M2: Shooters kassieren nächste Packung

BSV Stans 2 – HSG Mythen-Shooters 41:25 (19:12)
Herren, 2. Liga
Die erste Herrenmannschaft der HSG Mythen-Shooters hat am Samstag zum zweiten Mal innerhalb von sechs Tagen eine hohe Niederlage schlucken müssen. Im Gegensatz zum vorangegangenen Auftritt war die Partie beim Gastspiel in Stans schon in der ersten Halbzeit entschieden.

15 Minuten mitgehalten
In der Vorwoche, als die Shooters beim BSV RW Sursee ihre bislang höchste Saisonniederlage kassiert hatten, durften sich die Schwyzer zur Pause zumindest ergebnistechnisch noch Chancen auf Punkte ausrechnen. Ein Fehlstart in den zweiten Durchgang – ein Malheur, das den Shooters nicht zum ersten Mal in der laufenden Saison passierte – besiegelte dann aber rasch die Niederlage.

Am vergangenen Samstag dauerte es gegen die zweite Mannschaft des BSV Stans noch weniger lang, ehe ein Punktezuwachs für die Shooters in aussichtslose Ferne geriet. Mit Ausnahme der Startviertelstunde, als den Gästen immerhin einmal der Anschlusstreffer gelang, kamen in der Stanser Eichli nie Fragen auf über den Ausgang der Partie, in der es für die Shooters am Ende die vierte Niederlage in Folge absetzte. Vor allem das Tempospiel der Nidwaldner, mit welchem die Shooters überhaupt nicht zurecht kamen, war verantwortlich dafür, dass die Schwyzer noch im ersten Durchgang in arge Rücklage gerieten. «Wir waren zu langsam, brauchten viel zu lange, um uns in der Abwehr zu orientieren», resümierte Shooters-Trainer Adolf Ulrich. Zwar habe es sich beim BSV Stans auch um einen starken Kontrahenten gehandelt, in dessen Kader sich einige Akteure mit Nationalliga B-Erfahrung befänden. Die Stärke des Gegners alleine wollte der Trainer aber nicht für die neuerliche Klatsche seines Teams verantwortlich machen. «Wir sind derzeit nur am Reagieren, agieren aber nicht. In der Offensive spielen wir zudem zu statisch.» So hatten die Shooters – wie schon in der Vorwoche – einen schweren Stand gegen das Team aus dem Nidwaldner Kantonshauptort, das wie der vorangegangene Gegner aus Sursee mit einer 6:0-Abwehrformation agierte und dabei aufzeigte, dass die Shooters gegen dieses System grosse Mühe bekunden. Die Konsequenzen aus diesen Unzulänglichkeiten wirkten sich für die Shooters mit zunehmender Spieldauer immer deutlicher aufs Ergebnis aus, zeitweise lagen die Gäste, die vor allem in der ersten Phase des zweiten Durchgangs dem Gegner einen Gegenstoss nach dem anderen zugestehen mussten, mit 18 Toren im Hintertreffen. Am Ende waren es 16 Minustreffer. Und damit stand wiederum die höchste Saisonniederlage.

Lauter Heimspiele bis zum Jahresende
Zum vierten Mal in Folge blieben die Shooters damit ohne Punkte, in der Rangliste geht es so runter auf Platz 9. Zwei Zähler trennen die Shooters noch von einem Relegationsplatz. Noch bieten sich den Schwyzern in diesem Jahr aber einige Gelegenheiten, um die aktuelle Punktebilanz aufzubessern und sich in der Tabelle wieder etwas Luft zu verschaffen. Dass die Shooters in den verbleibenden vier Meisterschaftspartien bis zur Festtagspause ausschliesslich in der heimischen Goldauer BBZ-Halle auflaufen dürfen, ist hierbei sicherlich kein Nachteil. Zumindest haben sich die Shooters in ihren zwei bisherigen Heimauftritten gut verkauft. Daran wird die erste Herrenmannschaft anknüpfen wollen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Mittwoch in einer Woche, wenn die SG Handball Seetal in Goldau gastieren wird. Vor dem Start in diese Heimserie in der Meisterschaft steht am kommenden Mittwoch noch das Viertelfinale im Regio-Cup gegen Ligakonkurrent Sursee auf dem Spielplan. Auch hierbei werden die Shooters in eigener Halle auflaufen dürfen. Ein Erfolgserlebnis gegen den aktuellen Zweitklassierten der 2. Liga-Gruppe könnte sicherlich bereits positive Wirkung zeigen im Hinblick auf die bevorstehenden wichtigen (Heim-)Aufgaben in der Liga.

Die Aufstellung:
Betschart M./Liolios; Betschart T., Bissig (1), Bobrich (2), Büeler, Dürrenmatt (2), Henseler, Reichmuth (1), Stalder M. (2/1), Stalder N. (3/1), Staub (2), Wyss Sa. (8/1), Wyss Si. (4).

     
   
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
   
     
   
     
     

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